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Disziplinen

Racing

Im Racing gewinnt der schnellste Windsurfer, der mit der besten Technik und Taktik den Kurs umrundet und als Erster die Ziellinie überquert. Das Racing hat sich aus den früheren Kursrennen entwickelt. Von Long Distance-Rennen über die typischen Dreiecks- und Trapezkurse bis hin zum extremen up-and-down-Kurs sind die unterschiedlichsten Rennstrecken möglich. Wie bei einem Formel-1 Rennen im Motorsport wird auch hier eine Strecke festgelegt, die die Fahrer absolvieren müssen. Die Strecke umfasst sowohl eine "Kreuz" (ein Kurs, auf dem die Surfer gegen den Wind aufkreuzen müssen), als auch Raumschotschläge" (schräg mit dem Wind).

Die Rennen können zwischen 7 und 15 Knoten gestartet werden und verlangen den Surfern ein großes Maß an Kraft und Ausdauer ab. Auch eine gute Taktik ist gefragt. Gestartet wird mit dem kompletten Starterfeld von teilweise über 80 Fahrern. Für Dramatik ist somit gesorgt! Das Material in der Disziplin Racing ist limitiert, um faire Teilnahmebedingungen für alle Starter und günstige Zugangsvoraussetzungen für Neueinsteiger zu schaffen. Zugelassen sind ausschließlich ein Serienboard, drei Segel und drei Finnen pro Fahrer. Die maximale Segelgröße ist auf 12,5m² begrenzt.


Slalom

 
Nach einigen Jahren der Abwesenheit kehrte diese dynamische Windsurfdisziplin zurück. Keine Disziplin ist so einfach zu betreiben und für die Zuschauer so gut zu verfolgen wie Slalom. Aber gerade dieses simple Konzept macht Slalom zum Bindeglied zwischen Wave-Freestylern und Racing-Spezialisten sowie Neueinsteigern und etablierten Fahrern. Anders als im Racing, müssen die Fahrer nicht gegen den Wind ankreuzen. Die Slalomwettbewerbe werden zwischen 11 und 45 Knoten gestartet. Hierbei erreichen die Surfer Geschwindigkeiten von über 60 km/h. Die Positionskämpfe an den Halsentonnen fordern ein hohes Fahrkönnen der Teilnehmer und sind sicherlich eines der faszinierendsten Erlebnisse für die Zuschauer. Auch im Slalom ist das Material limitiert. Zugelassen sind zwei Serienboards sowie vier Segel pro Teilnehmer. Das Equipment entspricht am ehesten der Ausrüstung der Breitensportler, so dass sich in dieser Disziplin die besten Ansätze zum Regattaeinstieg bieten.

 

Wave

Die Disziplin Wave gilt als Tanz mit den Wellen. Wave besteht aus faszinierenden Wellenritten und spektakulären Sprüngen. Gestartet wird ab fünf Windstärken und einer entsprechenden Wellenhöhe. Die Wettkämpfe werden im K.O.-System, Mann gegen Mann ausgetragen. Die Teilnehmer treten in Gruppen, sogenannten Heats gegeneinander, bis im Finale der Sieger ermittelt wird. Wave steht für radikale Action auf dem Wasser bei anspruchsvollen Bedingungen.

 

Freestyle

Freestyle ist die spektakuläre Manöverdisziplin im Deutschen Windsurf Cup.  Wie auch bei der Disziplin Wave wird Freestyle ab fünf Windstärken gestartet. Die Teilnehmer treten unter dem gleichen K.O.-System gegeneinander an. Diese Disziplin gilt als eine der anspruchsvollsten Disziplinen im Deutschen Windsurf Cup. Während der Heatdauer von ca. 10 Minuten zeigen die Freestyler ihre extremen Tricks, faszinierende Manöver und bieten den Zuschauern somit das perfekte Flachwasserhighlight. In dieser Disziplin wird den Teilnehmern eine extreme Körperbeherrschung und perfektes Bewegungstalent abverlangt.