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In der vergangenen Saison hat man dich nicht so häufig auf dem Wasser gesehen, wie erwartet. Wie kommt’s?
„Seit letztem Herbst studiere ich in Ungarn Medizin. Neben dem Studium ist es nicht so einfach viel windsurfen zu gehen. Das war mir auch schon klar als ich mich fürs Studium entschieden habe. Ich hatte allerdings gehofft, dass ich etwas mehr Zeit für die Regatten und das Windsurfen habe.“

Wieso hast du sich für Ungarn entschieden?
„Es ist leider nicht so einfach in Deutschland auf anhieb einen Studienplatz zu bekommen. Man muss einen sehr guten Abiturschnitt erreichen oder darf sich auf mittlerweile 15 sogenannte Wartesemester einstellen. Ich bewundere jeden Sportler und jede Sportlerin, die es schaffen den Schnitt zu erreichen, ich war aber mit dem Kopf wohl meistens schon auf dem Wasser, als sich die Bäume auf dem Schulhof bewegten. In Ungarn kann man sich mit praktischen Erfahrungen und Motivationsschreiben bewerben. Außerdem ist das Studium auf deutsch und warm ist es meistens auch.“

Der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-2) konnte den Multivan Windsurf Cup in Grönwohld für sich entscheiden. Der Deutsche Vizemeister siegte im Long Distance Rennen vor dem Formula Windsurfing Weltmeister Vincent Langer (GER-1) aus Schönkirchen. Durch seinen Sieg setzte sich Asmussen auch an die Spitze der Jahresrangliste des Deutschen Windsurf Cups in der Disziplin Slalom.


Am kommenden Wochenende endet die Standby-Phase für das Long Distance Race in Grönwohld. Die Vorhersagen sind durchwachsen. Für Samstag ist kein geeigneter Wind für Windsurf-Wettkämpfe angesagt. Aber für Sonntag sind 14 bis 21 Knoten (in Böen) prognostiziert. Das bietet eine kleine Chance, um das Long Distance Race durchführen zu können. Da dies auch die letzte Möglichkeit ist, in dieser Saison noch ein Slalomergebnis zu erzielen und in dieser Disziplin einen Streicher in der Jahresrangliste zu ermöglichen, möchten wir diese Gelegenheit nutzen. Es wird deshalb hiermit Windalarm für Sonntag, den 10. September gegeben!
Am kommenden Wochenende geht die Standby-Phase für das Long Distance Race in Grönwohld zu Ende. An den ersten beiden Wochenenden hat der Wind keinen Start zugelassen. Zu Beginn dieser Woche sah die Vorhersage für das letzte Standby-Wochenende sehr vielversprechend aus. Leider haben sich die Prognosen jetzt etwas verschlechtert und sind an der Grenze. Die Entscheidung über einen Start wird deshalb noch einmal um einen Tag auf morgen, Donnerstag 07. September vertagt.

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