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:: Moritz Bochnia im Interview!

In der vergangenen Saison hat man dich nicht so häufig auf dem Wasser gesehen, wie erwartet. Wie kommt’s?
„Seit letztem Herbst studiere ich in Ungarn Medizin. Neben dem Studium ist es nicht so einfach viel windsurfen zu gehen. Das war mir auch schon klar als ich mich fürs Studium entschieden habe. Ich hatte allerdings gehofft, dass ich etwas mehr Zeit für die Regatten und das Windsurfen habe.“

Wieso hast du sich für Ungarn entschieden?
„Es ist leider nicht so einfach in Deutschland auf anhieb einen Studienplatz zu bekommen. Man muss einen sehr guten Abiturschnitt erreichen oder darf sich auf mittlerweile 15 sogenannte Wartesemester einstellen. Ich bewundere jeden Sportler und jede Sportlerin, die es schaffen den Schnitt zu erreichen, ich war aber mit dem Kopf wohl meistens schon auf dem Wasser, als sich die Bäume auf dem Schulhof bewegten. In Ungarn kann man sich mit praktischen Erfahrungen und Motivationsschreiben bewerben. Außerdem ist das Studium auf deutsch und warm ist es meistens auch.“

Gibt es Spots, wo du neben dem Studium trotzdem Surfen kannst?
„Es gibt den Balaton (Plattensee) und auch einige kleine Seen die schnell zu erreichen sind. Einige Spots werde ich in der nächsten Zeit mal ausprobieren und bestimmt davon berichten.“

Welches ist in den Semesterferien deine erste Anlaufstelle? Heidkate oder Zuhause oder ganz wo anders?
„Also nach meinen Klausuren bin ich meist ganz schön fertig, da sind drei vier Tage Ruhe Zuhause schon ganz angenehm. Danach geht’s dann direkt in den Norden!“

Wieso Medizin?
„Ich hatte früher selbst viel mit Ärzten zu tun und war schon immer fasziniert davon, was die Medizin alles kann. Richtig bewusst wurde mir das aber erst nach dem Abitur.
Für mich ist es wichtig einen Job zu haben, bei dem ich anderen Menschen helfen kann.“

Wie sieht deine Winterplanung aus?
„Erst einmal steht ein sehr stressiges 3tes Semester an, danach wird es hoffentlich etwas entspannter. Je nachdem, wie schnell ich fertig bin bleibt mir etwas Zeit für einen kleinen Stop auf den Kanaren.“

Wie sieht deine Saisonplanung 2018 aus?
„Ich werde versuchen so viel Zeit wie möglich auf dem Wasser zu verbringen. Die Deutsche Meisterschaft auf Sylt wird auch 2018 für mich höchste Priorität haben. Die anderen Events versuche ich natürlich auch mitzufahren, nur muss das auch immer mit der Uni passen. Dann werde ich hoffentlich noch etwas Zeit haben für kleine Reisen in Europa. Außerdem werde ich alles geben, dass meine Bewerbungen für einen Wechsel nach Deutschland erfolgreich sind.“

Vielen Dank und weiterhin viel Glück!