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:: DWC Steinhuder Meer geht ergebnislos zu Ende

Der Deutsche Windsurf Cup am Steinhuder Meer endet in diesem Jahr leider ohne Regattaergebnisse. Trotz der guten Windvorhersage und der viel versprechenden Windmessungen am Vormittag konnten auch am letzten Veranstaltungstag keine Wettfahrten gestartet werden. Obwohl der fehlende Wind keine offiziellen Wettkämpfe zuließ, war der Veranstalter des DWC mit dem großen Interesse und Besucheraufkommen sehr zufrieden.

Der 12-malige Deutsche Meister Bernd Flessner (GER-16, F2, Neilpryde) von der Insel Norderney nutzte die freie Zeit und gab einen persönlichen Einblick in seine Saisonvorbereitungen und auf die erst gestartete Windsurfsaison.

Sein Training absolvierte Flessner wie gewohnt in Kapstadt, wenn auch nicht so intensiv wie in den Vorjahren: „Meine Hauptvorbereitung fand dann aber wie immer auf Norderney statt. Schon Ende Februar war ich wieder zurück in Deutschland. Wegen des kalten Wetters konnte ich aber erst relativ spät in das Windsurftraining einsteigen. Kondition und Kraft habe ich natürlich schon vorher trainiert. Aufgrund von Verletzungen war die Vorbereitung in diesem Winter aber lange nicht so gut wie die Jahre zuvor. Trotzdem fühle ich mich fit, um auch in diesem Jahr wieder anzugreifen, und gerade bei der DM im Juli richtig auf Hochtouren zu kommen.“

Seine Ziele hat der Norderneyer klar vor Augen: „Natürlich möchte ich wieder DWC Toursieger werden und auch meinen Deutschen Meister Titel möchte ich unbedingt verteidigen. Diese beiden Erfolge wären mit persönlich sehr wichtig. Auch im World Cup auf Sylt ist es mein Ziel, mich wieder unter den TOP-10 zu platzieren.“

Zu seinen ärgsten Konkurrenten in diesem Jahr gehören vor allem der Hannoverander Helge Wilkens (GER-69, Starboard, Gun), der Bochumer Denis Standthardt (GER-189, Tabou, Gaastra) und der Youngster Vincent Langer (GER-122, Starbaord, North) aus Kiel. „Auch Gunnar Asmussen (GER-88, F2, North), der in diesem Jahr wieder mit dabei ist, ist nicht zu unterschätzen. Die Duelle mit ihm werden sicher richtig spannend. Besonders bei Leichtwind wird auch Fabian Mattes (GER-202, Starboard, North) aus Kiel gefährlich. Diese Konkurrenz sehe ich aber hauptsächlich im Racing. Im Slalom fühle ich mich in diesem Jahr sehr stark.“ sagte Flessner abschließend.

Bereits am kommenden Wochenende kann der Rekordmeister seine Form unter Beweis stellen. Beim zweiten Tourstopp der Saison treten die besten deutschen Windsurfer vom 1. bis 4. Mai im Rahmen des Multivan Surf Festivals erneut gegeneinander an.